Mildes grünes Curry mit Tofu

Curry

Erneut möchte ich heute ein Curry-Rezept teilen. Currys sind vielfältig, einfach und schnell. Je nachdem was man gerade zu Hause hat, kann man aus verschiedensten Gemüsen schnell Variationen zubereiten. Nachdem ich letztes mal ein Blumenkohl-Tofu-Curry mit Süßkartoffel, Möhre und Grünkohl vorgestellt habe, wollte ich heute mal ein grünes Curry ohne Tomaten ausprobieren.

Im Moment esse ich nicht so gerne Tomaten, da die Säure meinem Magen gerade nicht so gut tut und ich auch irgendwie keinen Appetit darauf habe. Als wir letztens beim Inder bestellt haben, hatte ich ein grünes Curry und es hat ganz anders geschmeckt als die Currys, die ich bisher kannte. Also habe ich im Internet nach verschiedenen Zutaten für grüne Currys recherchiert und das ist dabei rausgekommen. Ich bin kein riesiger Koriander-Fan und habe das erste Mal selbst damit gekocht. In Kombination mit den anderen Zutaten schmeckt es aber super. Gerade in grünen Currys ist es ein wichtiger Bestandteil und ich werde es in Zukunft sicher oft verwenden. Also traut euch ruhig hieran, auch wenn es alleine nicht euer Favorit ist.

Zutaten:

für ca. 4 Personen

1 kleinen Brokkoli
ca. 200 g Tiefkühl-Brechbohnen
ca. 100 g Tiefkühl-Zuckerschoten
1 Block Tofu
ca. 1 EL Kokosöl
Mini-Maiskolben (etwa ein 200 ml Glas, frisch ist natürlich noch besser!)
1 große Schalotte
1 Dose Kokosmilch
ca. 1 Glas Gemüsebrühe
1 Messerspitze Kreuzkümmel
1-2 EL ayurvedisches Currygewürz
1/2 TL Chili-Flocken
2 TL gefrorenen, gehackten Koriander
2 TL getrocknetes Zitronengras-Gewürz
Saft einer Limette und etwas Abrieb der Schale
2 große Prisen Salz
grüner Pfeffer
2 kleine Tassen Reis

Beginnen sollte man mit dem Brokkoli. Diesen ordentlich abspülen, in kleine Röschen schneiden und in einem Kochtopf mit Einsatz kurz andünsten. Er sollte noch seine grüne Farbe behalten. Also immer mal wieder kurz kontrollieren und rechtzeitig die Herdplatte ausstellen.

Der Reis als Beilage kann auch schon einmal in leicht gesalzenem Wasser aufgesetzt werden. Ich habe hierzu einen milden, klebrigen Jasmin-Reis verwendet. Sobald er gar ist, kann er beiseite gestellt werden.

Während der Reis kocht, den Tofu in mittelgroße Würfel schneiden. Etwas Kokos-Öl in eine hohe, heiße Pfanne geben und den Tofu von allen Seiten kurz anbraten, sodass er Farbe bekommt. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit den Mini-Mais abwaschen und die Kolben sowohl längs als auch quer einmal halbieren. Ich habe Mais aus dem Glas genommen, da ich keinen frischen gefunden habe. Frischer schmeckt bestimmt noch besser!

Für die Soße eine Schalotte in Streifen schneiden und kurz in der Pfanne anbraten. Dann eine kleine Menge von der Kokosmilch sowie ein halbes Glas Gemüsebrühe hinzugeben. Jetzt wird gewürzt. Hier taste ich mich immer langsam heran und würze generell eher mild. Also probiert ihr hier am besten auch erstmal aus, schmeckt zwischendurch ab und nehmt ggf. mehr oder weniger. Ich habe etwas Kreuzkümmel im Mörser zerkleinert (ca. 1 Messerspitze). Kreuzkümmel ist recht dominant und ich wollte nicht, dass er zu stark im Vordergrund steht. Dann kommen ca. 1-2 EL ayurvedisches Currygewürz hinzu. Ihr könnt hier ein Currypulver eurer Wahl nehmen oder Kurkuma verwenden. Desweiteren ca. 1/2 TL getrocknete Chili-Flocken, 2 TL gefrorenen Koriander und 2 TL getrocknetes Zitronengras-Gewürz hineingeben. Der Saft einer Limette sowie etwas Abrieb ihrer Schale kommen ebenfalls in die Pfanne. Das Ganze noch mit etwas Salz und ordentlich grünem Pfeffer abschmecken und vermengen.

Jetzt kommen die gefrorenen Bohnen für ca. 5 Minuten in die Soße. Danach den Brokkoli, die Zuckerschoten, den Mais und Tofu hineingeben. Erneut ein halbes Glas Brühe sowie den Rest der Kokosmilch in die Pfanne hinzugießen. Alles kurz köcheln lassen und gemeinsam mit dem Reis servieren.

Guten Appetit!

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