Schneller Fischburger mit Zucchini, Tomaten und Ofenkartoffeln

Fischburger

Heute zeige ich euch ein Rezept für einen schnellen Fischburger mit Zucchini, Tomaten und Ofenkartoffeln. Ich ernähre mich zwar seit einiger Zeit hauptsächlich pflanzlich, aber ab und zu habe ich noch Lust auf Fisch oder auch Quark und Käse. Das Gericht schmeckt aber auch ohne den Fisch und den Dip sehr lecker.

Einen Fischburger wollten mein Freund und ich schon länger machen, eigentlich als Patty schon vermengt mit anderen Zutaten. Dies war uns aber nach einer stressigen Woche zu aufwendig. Also entschieden wir uns für die schnelle Variante, bei der der Fisch einfach so auf das Brötchen kommt. Vielleicht ist es auch eher ein Fischbrötchen als ein Fischburger.

Das Gemüse habe ich morgens auf dem Wochenmarkt gekauft. Dort gehe ich samstags morgens gerne hin und schaue spontan, was es gerade Tolles gibt. Im Sommer ist dort immer einen Stand mit besonderen Tomaten- und Zucchinisorten, bei dem ich eine gelbe Zucchini und verschiedenfarbige Tomaten mitgenommen habe. Unter anderem eine fast schwarze Tomate, eine grünlichere und eine leicht rosane. Ich liebe es, Farbvielfalt auf dem Teller zu haben und nicht immer nur die klassischen Sorten zu verwenden. Der Mann vom Marktstand hat erzählt, dass Tomaten je nach Sorte bis zu 300 verschiedene Aromen haben! Jedoch können manche Menschen wohl nur zwei Aromen rausschmecken. Ich finde, man merkt die Unterschiede auf jeden Fall. Dadurch, dass es im Supermarkt meist nur die gleichen Sorten gibt, sind die Geschmacksnerven wahrscheinlich auch schon abgestumpft. Daher finde ich es wichtig, den Körper auch mal wieder mit anderen Sorten und gesunder Vielfalt zu versorgen.

Zutaten:

für zwei Personen

Für die Burger:
2 Vollkornbrötchen
2 Fischfilets (z.B. Kabeljau)
3 Tomaten
die Hälfte einer mittelgroßen Zucchini (oder eine kleine)
Rucola-Salat
Mango-Senf
Kräutermischung (hier aus: Brennnessel, Petersilie, Oregano, Bärlauch, Thymian, Sonnenblumenblütenblätter, Rosenblüten, Kornblumen)
Chiliflocken
grüner Pfeffer
Meersalz
Hanfsamen

Ofenkartoffeln:
Drillinge für ca. 1 Blech
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
Oregano
1 TL Ayurvedisches Curry-Gewürz

Dip:
1 großer EL Frischkäse
1 großer EL Quark
1 halbe Gurke
Meersalz
Pfeffer
Zitrone

Zunächst den Ofen auf 250 °C Heißluft vorheizen. Die Drillinge waschen und vierteln. Ich persönlich esse die Schale gerne mit und lasse sie deshalb dran. Keimstellen aufgrund des Solaningehaltes aber auf jeden Fall abschneiden. Die geviertelten Kartoffeln in eine Schüssel mit etwas Olivenöl und den Gewürzen geben. Alles vermischen und auf ein Backblech mit Backpapier ca. 20-30 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch immer mal wieder kontrollieren. Tipp: Wir geben nach ca. der halben Backzeit immer einen Holzkochlöffel zwischen die Ofentür, sodass diese etwas offen steht und die Feuchtigkeit entweichen kann. Dadurch werden die Kartoffeln knuspriger.

Nun zum Fisch. Ich koche gerne spontan und vergesse daher oft den Fisch rechtzeitig aufzutauen. Da der zarte Kabeljau eh gerne in der Pfanne kleben bleibt, besser in einem Kochtopf mit Einsatz dünsten. Dies dauert je nach Auftauzeit ca. 10-15 Minuten.

Für den Dip Quark mit Frischkäse vermischen. Die Gurke mit Schale raspeln und das Wasser ausdrücken. Alles vermischen und mit etwas Saft einer Zitrone sowie Pfeffer und Salz würzen.

Den Rucola waschen. Die gewaschene, ungeschälte Zucchini in Scheiben schneiden und je nach Größe noch halbieren und mit etwas Olivenöl in einer Grillpfanne anbraten. Mit grünem Pfeffer, Meersalz, Chiliflocken und einer Kräutermischung würzen. Die Zucchini soll noch bissfest sein, daher aus der Pfanne nehmen, sobald sie leicht glasig ist. Dann die Tomaten in Scheiben schneiden, in die gleiche Pfanne geben und mit Pfeffer, Meersalz und Chiliflocken anbraten.

Anstelle klassischer Burgerbrötchen esse ich viel lieber Vollkornbrötchen. Auf die untere Hälfte des Brötchens einen Fruchtsenf streichen. Eigentlich wollte ich selber einen Honig-Senf-Aufstrich machen, aber aufgrund eines kürzlichen kleinen Befalls mit Lebensmittelmotten, die jetzt glücklicherweise beseitigt sind, fehlten mir einige Zutaten. Der fertige Mango-Senf hat aber super gepasst. Alternativ ist Avocado bestimmt auch ziemlich lecker. Unsere war leider noch nicht reif. Dann in dieser Reihenfolge den Rucola, Zucchini, Tomaten und den Saft aus der Pfanne, den Fisch und Hanfsamen auf den Burger geben. Mit den Ofenkartoffeln und dem Dip anrichten.

Guten Appetit!

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