Travel Impressions: Soča Valley

Wir haben diesen Sommer einen kleinen Roadtrip über Tschechien, Österreich, Solwenien und Kroatien gemacht. Was uns dabei besonders gut gefallen hat, war das Soča Valley in Slowenien. Angezogen hat uns der türkisfarbene Fluss, Soča, nach dem das Tal benannt ist und den ich immer wieder auf Fotos anderer Blogger gesehen habe. Das Wasser ist wirklich so intensiv und schimmert je nach Lichteinfall total unterschiedlich. Wir waren aus Zeitgründen und, weil Gewitter angekündigt war, nur wandern, aber es werden auch viele Wasseraktivitäten angeboten. Durch das hohe sportliche Angebot waren sehr viele junge Menschen in der Gegend. Unser Hotel war in Boveč und diesen Ort würde ich auch empfehlen, da er sehr zentral gelegen ist und man von dort verschiedenste Ausflüge unternehmen kann. Wir waren leider nur für zwei Übernachtungen dort und hatten dadurch nur einen vollständigen Tag, um die Gegend zu erkunden und so entschieden wir uns für drei kürzere Wanderungen, die bei der enormen Hitze auch gerade noch machbar waren.

Wir begannen unseren Tag bei den Tolmin Schluchten. Dort kann man gut zwei Stunden verbringen. Es handelt sich um einen Rundweg, für den man Eintritt zahlen muss. Da der Weg auch einige steile Stufen beinhaltet, bin ich froh gewesen, feste Turnschuhe angehabt zu haben. Trekkingsandalen wären mir zu unsicher gewesen, richtige Wanderschuhe zu warm. Obwohl es ein Sonntag war, war es nicht sehr voll, sodass es ein angenehmer Ausflug war. Besonders toll ist der Ausblick von der größeren Brücke zum Schluss des Rundweges.

Danach sind wir nach Kobarid gefahren. Dort beginnt eine Wanderung zum Kozjak-Wasserfall. Die Wege waren flacher als beim Rundweg in Tolmin. Hier musste man kurz vor Erreichens des Wasserfalls Eintritt zahlen. Generell war es aber auch überall sehr sauber. Hier war eigentlich nicht viel Betrieb, jedoch hatten drei Fotografen ihr Stativ aufgebaut, um Langzeitbelichtungen vom Wasserfall zu machen. Ich mache auch gerne Fotos, aber sowas regt mich dann schon etwas auf. Es geht immerhin um das Erlebnis und nicht um die Fotos. Dennoch konnten wir kurz einen kurzen Blick frontal auf den Wasserfall werfen. Die Luft dort unten war super frisch und bei den ganzen Pflanzen hat man sich wie im Dschungel gefühlt. Diese Erfrischung konnten wir gut gebrauchen.

Nach einer kurzen Pause im Hotel und einem Eis sind wir gegen späten Nachmittag noch zu den großen Soča-Trögen gefahren. Zum Baden war das Wasser trotz über 30°C draußen zu kalt. Trotzdem gab es immer wieder ein paar Wagemutige, die sich an der Badestelle der großen Soča-Trögen ins Wasser gewagt haben. Auch sie sind definitiv sehenswert. Wir haben nur die falsche Tageszeit erwischt. Am besten ist es natürlich, wenn mittags das Licht in die Schluchten fällt. Sonst erscheint das Wasser recht dunkel. Deshalb die Empfehlung: Macht das, was euch am Wichtigsten ist, mittags. Bei uns war das der Kozjak-Wasserfall. Dort schien das Licht richtig toll rein.

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